Wer schwanger ist fragt sich bestimmt: “Was kann ich tun, was einen positiven Einfluss auf uns und das Baby hat?”
Negativität vermeiden
Sei einfach so glücklich und liebevoll wie möglich. Vermeide alles Negative, denn das hat einen destruktiven Einfluss auf den Geist des Kindes. Denn während sich das Kind in dir entwickelt, wird es nicht nur durch deinen Körper, sondern auch durch deinen Geist beeinflusst.
Beide geben die Impulse für seine Entwicklung. Wenn du also negativ bist, beeinflusst diese Negativität von Anfang an sein Wachstum. Und es ist ein langer, mühevoller Weg, sie wieder loszuwerden.
Wenn Mütter ein wenig umsichtiger wären, würde der Beruf des Psychoanalytikers aussterben
Die Mütter haben die Psychoanalyse zu einem glänzenden Geschäft werden lassen. Und die Mutter ist tatsächlich von grosser Bedeutung für das Kind, denn es lebt neun Monate lang im Klima ihres Denkens und Fühlens und nimmt sie vollständig in sich auf.
Sei also so positiv wie nur möglich, sei mehr und mehr lebensbejahend und guter Laune – selbst wenn es manchmal schwer fällt. Dieses Opfer muss man dem Kind bringen. Wenn du wirklich ein Kind haben möchtest, das einen Wert hat, eine Integrität, eine Individualität, und wenn dein Kind glücklich werden soll, dann musst du dieses Opfer bringen.
Das gehört zum Muttersein dazu. Vermeide also alle Negativität. Vermeide Wut, vermeide Eifersucht, Besitzgier, Nörgeln und Streiten, vermeide all diese Stimmungen. Die kannst du dir jetzt nicht leisten – schliesslich erschaffst du ein neues Menschenwesen in dir!
Diese Arbeit ist so bedeutungsvoll, dass man damit nicht leichtfertig und unintelligent umgehen darf.
Tanzen, singen, freudig sein
Lass deine Freude wachsen, bete, tanze, singe und höre gute Musik – nicht Popmusik, höre klassische Musik, die wohltuend wirkt und sehr tief ins Unterbewusste eindringt, denn von dort kann das Kind sie hören.
So oft du kannst, sitze still da. Freue dich an der Natur, sei mit den Bäumen, sei mit den Vögeln und Tieren. Sie sind sehr unschuldig, sie gehören noch zum Garten Eden. Nur Adam und Eva sind daraus vertrieben worden. Verbringe mehr Zeit in der Natur und entspanne dich, damit das Kind in einem entspannten Mutterleib wachsen kann, sonst wird es schon gleich von Anfang an neurotisch.
Und als angehender Vater kannst du deiner Frau in diesen Tagen helfen, positiver zu werden. Provoziere sie nicht zur Negativität. Lass ihr mehr und mehr Zeit, um einfach still da zu sitzen. Vermeide jegliche Situation, von der du weisst, dass sie Negativität in ihr auslöst. Sei einfach noch liebevoller.
Und erfreut euch beide mehr an eurer Stille, weil ihr beide etwas Göttliches zur Welt bringt. Jedes Kind ist göttlich, und wenn ein grosses Ereignis bevorsteht, wenn ein hoher Gast kommt, dann streitet ihr nicht. Und vielleicht ist dies der höchste Gast, der je zu euch kommen wird. Deshalb sei während dieser neun Monate fürsorglich, vorsichtig und aufmerksam.
Sex aus Liebe
Sei auch mehr liebevoll und weniger sexuell. Sex sollte nicht um seiner selbst willen, sondern aus Liebe geschehen, dann ist es etwas Schönes. Dadurch entsteht im Kind von Anfang an eine Sexualität, die Tiefe hat. In Verbindung mit Liebe ist Sexualität etwas Wunderschönes – so wie ihr euch aus Liebe an den Händen haltet und euch umarmt, so habt ihr dann auch Sex aus Liebe.
Dann geschieht es nicht aus blosser Sexualität, sondern aus einem Gefühl tiefer Verbundenheit.
Wenn du in diesen neun Monaten Sex als reinen Sex vermeiden kannst, wird das ein grosses Geschenk für das Kind sein. Dann wird es in seinem Leben nicht so von Sex bestimmt sein, wie so viele Menschen.
In diesem Sinne wünschen wir dir eine genussvolle, gesunde und einzigartige Schwangerschaftszeit – voller Freude und Liebe.



Ein wirklich sehr schön geschriebener Artikel. Man kann gar nicht oft genug sagen wie wichtig eine positive Einstellung während der Schwangerschaft ist.