Übungswehen

    Wehen oder Übungswehen? Das lässt sich oft auf den ersten Blick nicht unterscheiden.

    Insbesondere in der Zeit um die 30. Schwangerschaftswoche herum kommt es öfter mal zu sogenannten Übungswehen. Manchmal sind sie ein Hinweis auf zuviel Stress, manchmal lösen sie Stress aus – aber in jedem Fall sollte frau sie Ernst nehmen.

    Zu viel Stress?

    Auch wenn man immer mal wieder hört, dass Schwangerschaften keine Krankheiten sind, vergisst man doch, dass man in der Schwangerschaft dem Körper nicht zu viel zumuten darf. Gerade, wenn man seine Arbeit liebt, vergisst man das schnell.

    Und da kommen Übungswehen manchmal gerade recht.

    Übungswehen können nämlich durchaus ein deutliches Signal an die werdende Mama sein. Sie können darauf hinweisen, doch bitte einen Gang runter zu schalten. Der Körper braucht ein bisschen mehr Ruhe und Entspannung. Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und vielleicht auch Pflege und Regeneration. Also nimm das nicht auf die leichte Schulter, sondern hör auf die Signale, die dir dein Körper zukommen lässt.

    Mehr Pausen am Arbeitsplatz

    Am einfachsten kommst du diesen Bedürfnissen deines Körpers durch kleinere Pausen nach, die du am Arbeitsplatz einlegst. Kleinere Pausen – das sind nicht nur Augenblicke, die man kurz aus dem Fenster schaut, ehe man wieder weiter macht. Pausen sind Pausen.

    Im Handbuch für eine SanfteGeburt findest du u.a. die Stopp-Schau-Technik, die sich hervorragend für eine solche Pause eignet, um sich kurz aber wirkungsvoll vom Stress zu lösen und wieder in die eigene Mitte zu kommen.

    Und, ja, nicht jeder Stress lässt sich vermeiden. Das muss aber kein Nachteil sein – eher im Gegenteil!

    Entscheidend für ein schönes, sanftes und zügiges Geburtserlebnis ist deine Fähigkeit, immer wieder schnell in einen bewussten und bejahenden Fluss von Gedanken, Gefühlen und Handlungen zu kommen. Das ist das, was ich den positiven Flow nenne. Das will aber geübt sein.

    Wie gut es sich da trifft, dass man gerade am Arbeitsplatz immer wieder Stress hat, der sich nicht vermeiden lässt. Das schafft nämlich einen idealen Trainingsbereich, diese Fähigkeit auch wirklich zu entwickeln. Das hilft dir also nicht nur bei der Geburt, sondern auch gleich noch bei der Arbeit. Perfekt, oder?

    Mehr bewusste Auszeiten zu Hause

    Auch das hat man heute immer öfter, dass man die Arbeit mit nach Hause nimmt. Entweder tatsächlich, weil man am Laptop noch etwas fertig machen will, oder im Kopf, in dem die Gedanken ständig um Themen der Arbeit kreisen.

    Als Vorbereitung auf die Geburt ist es aber wichtig, dass du dir vor allem zu Hause bewusste Auszeiten schaffst. Auszeiten, in denen du (nicht nur) die Arbeit hinter dir lässt. Eine solche bewusste Auszeit lässt sich hervorragend in der Badewanne genießen – idealerweise mit dem SanfteGeburt® Spezial-Mineral-Basensalz von Urs Camenzind. Es ist optimal auf die Anforderungen in der Schwangerschaft entwickelt worden.

    Geht die Geburt schon los?

    Wie gesagt, solche Übungswehen können dir einen Hinweis darauf geben, dass du ein bisschen zu viel Stress hast – aber manchmal bedeuten sie auch gar nichts … und lösen stattdessen Stress aus, weil so manche Schwangere plötzlich glaubt, die Geburt hätte zu früh angefangen.

    Im ersten Augenblick ist es aber auch so, dass man nicht weiß und irgendwie auch nicht wissen kann, ob das jetzt eine Übungswehe war oder nicht. Das dauert ein bisschen, ehe man es weiß.

    Gerade in solchen Momenten ist es so wichtig, durch die Techniken von SanfteGeburt® schnell wieder in den positiven Flow zu kommen und lieber die Zeit der Schwangerschaft zu genießen.

    Apropos genießen: Genug geplaudert für heute: Lieber gleich wieder eintauchen in dein persönliches Schwangerschafts-Wohlfühlprogramm … was auch immer das sein mag, Hauptsache es geht dir dabei gut!

    Weiterhin alles Beste für deine Schwangerschaft

    HERZlichst grüsst dich

    Urs Camenzind & das ganze SanfteGeburt® -Team.

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