Vitamin K nach der Geburt

    Nachdem wir immer wieder über das Vitamin K gefragt werden – hier aus dem Hebammenbuch genaueres:

    Die Vitamin-K-Gabe wird in den ersten vier Lebenswochen als eine dreimalige Gabe in Form von Tropfen verabreicht, um Spontanblutungen insbesondere im Gehirn vorzubeugen. Es ist bislang keine eindeutige negative Wirkung von Vitamin K beobachtet worden. Allerdings konnten die lebensbedrohlichen Hirnblutungen von Säuglingen auch unter der Prophylaxe nicht gänzlich reduziert werden.

    Wichtig zu wissen ist, dass nur 4 von 100`000 Kindern von solchen Blutungen betroffen werden. Früher wurde Vitamin K nur nach traumatischen Geburten für die Kinder empfohlen, heute erhält es beinahe jedes Kind.

    Die Eltern können sich aber frei für oder gegen diese und andere Prophylaxe-Massnahmen entscheiden. Wird auf die Gabe von Vitamin K verzichtet, sollte bei Frühgeborenen und traumatisierten Kindern auf alle Fälle Arnica C30 oder C200 verabreicht werden.

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