Rundum wohl in Schwangerschaft und Stillzeit

    Blogserie: Säure-Basen Haushalt in der Schwangerschaft
    Auszüge aus der Broschüre: „Was Frauen wollen“, aus dem Verlag Peter Jentschura

    In diesem Beitrag erfahren Sie, was Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit gut tut.

    Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten säureüberschüssige Nahrungsmittel gemieden werden. Ebenso natürlich Alkohol, Nikotin, Koffein und Süssstoffe

    Gegenüber ihrem normalen Bedarf hat die Frau in „anderen Umständen“ einen dreifach erhöhten Vitalstoffbedarf. Dieser lässt sich wie folgt erklären:

    1. Sie muss den normalen Tagesbedarf zur Erhaltung und Regeneration ihrer Gesundheit und Schönheit decken.
    2. Sie muss ein Übermaß an Säuren verstoffwechseln, welche aufgrund der fehlenden Periode für mehr als neun Monate in ihrem Organismus „gestaut“ werden.
    3. Sie muss den Bedarf für das Wachstum ihres Kindes decken und in der Stillzeit den Bedarf für die Milchbildung.

    Es lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste von Fertigprodukten, um schädliche Zusatzstoffe zu meiden. Eine abwechselungsreiche und basenüberschüssige, vollwertige Ernährung trägt wesentlich zu einem erfreulichen Verlauf der Schwangerschaft bei. Saisonal, regional und frisch einkaufen sowie Produkte von guter Qualität auswählen, lautet die Devise.

    So werden Mutter und Kind mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt. Es kommt gerade im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht darauf an, dass Kalorien für Zwei gegessen werden. Das Gewicht des Embryos beträgt zu dieser Zeit gerade einmal 40–50 g. Erst ab dem 4. Schwangerschaftsmonat steigt der Energiebedarf um etwa 250 kcal täglich. Alle zusätzlichen Kalorien fördern das Übergewicht. Im Vergleich dazu ist der Kalorienbedarf in der Stillzeit um ca. 500 kcal pro Tag erhöht. Eine ungenügende Energiezufuhr führt zur Freisetzung von Schadstoffen aus dem Fettgewebe in die Muttermilch.

    Folgen:

    • Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
    • schlechtere Nährstoffzusammensetzung der Milch
    • verringerte Milchbildung
    • schlechte Laune der Mutter

    Qualität statt Quantität

    Die Qualität der täglichen Ernährung spielt während Schwangerschaft und Stillzeit eine ganz wichtige Rolle. Es kommt auf die richtige Auswahl der Lebensmittel sowie auf die richtige Zusammenstellung der Mahlzeiten an, um die tägliche Nährstoffversorgung zu sichern. Dieser hohe Bedarf an Vitalstoffen kann durch viel Gemüse, Kräuter, Sprossen, getreideähnliche Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Buchweizen und Amarant und in Maßen Obst gedeckt werden. Optimiert wird die Ernährung mit einem basenüberschüssigen Granulat, z.B. WurzelKraft.
    Wohlfühlen in der Stillzeit

    In der Stillzeit haben junge Mütter besonders häufig Probleme, Zeit zum Kochen zu finden. Die neue Situation bringt viele Veränderungen mit sich. Schlafmangel ist an der Tagesordnung. Es lohnt sich, die Einkaufsplanung zu optimieren, auf Vorrat zu kochen und portionsweise einzufrieren. Pellkartoffeln, Hirse, Quinoa, Reis u.a. können in größeren Mengen gekocht und am folgenden Tag mit einer anderen Beilage oder mit einem anderen Dipp variiert werden.

    Freunde und Bekannte bringen der gestressten Mutter auch gerne einmal etwas zu essen mit. Studentenfutter, ein Frucht- oder Wegebrot-Riegel sorgen für wertvolle Energie für zwischendurch. Gerade in der Stillzeit taucht immer wieder die Frage auf, ob blähende Speisen über die Muttermilch das Baby belasten. Es gibt keine Belege für einen Zusammenhang zwischen dem Konsum blähender Speisen der Mutter und Verdauungsproblemen des Säuglings. Die stillende Mutter sollte das essen, was sie selbst gut verträgt. Daneben sollte sie auf die Reaktion ihres Babys nach dem Stillen achten.

    Das gesunde Frühstück

    Ein gesundes und basenüberschüssiges Frühstück für die schwangere und stillende Frau ist ein Hirse-Buchweizen- Brei, z.B. MorgenStund’. Diesen kann sie sich nach eigenem Geschmack mit Obst, Nüssen, Rosinen, Erdmandeln, Zimt, Sahne u.a. verfeinern.
    Es gibt kaum einen gesünderen Start in den Tag, der nicht nur vitalstoffreich ist, sondern auch die Verdauung auf natürliche Art und Weise fördert. Evtl. kann dem Brei bei Verstopfung, die häufig in der Schwangerschaft auftritt, geschroteter Leinsamen zugegeben werden. Wichtig ist dabei, danach reichlich Stilles Wasser zu trinken.

    Tipp:
    Ein Hirse-Buchweizen-Brei lässt sich auch mit einem kranken oder quengelnden Kind auf dem Arm zubereiten. Er wird einfach mit heißem Wasser übergossen, umgerührt und ist schnell fertig!

    Im nächsten Blogbeitrag informieren wir über folgende Themen:

    • Warum überhaupt stillen?
    • Vorteile der basischen Körperpflege

    Wünschen Sie sich eine schöne, glückliche Geburt? Dann sollten Sie sich unbedingt hier über das 1-Tages Wochenend-Intensiv-Training SanfteGeburt® informieren.

    Bleiben Sie gesund und schauen Sie gut für sich und Ihre Liebsten 😉

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