Schwangerschaft und Drogen

    Lesezeit: ca. 3-5 Minuten 🙂

    Dieser Beitrag informiert über den Zusammenhang von Schwangerschaft und Drogen. Es ist für das Kind erheblich, wenn die Mutter und auch der Vater damit nicht bewusst umgehen. Hier einige wichtige Hinweise über die häufigsten „Drogen“, welche während der Schwangerschaft tiefgreifende Auswirkungen auf das Kind haben.

    Nikotin

    Am optimalsten ist es, wenn Frauen während ihrer Schwangerschaft überhaupt nicht rauchen. Ansonsten zählt jede Zigarette, die weniger geraucht wird. Nach der Anzahl gerauchter Zigaretten pro Tag, hängt der Thiocyanidgehalt im Blut ab, dieser ist in selber Stärke in der Nabelschnur zu finden!

    Und das kann zur chronischen Cyanidvergiftung des Kindes führen. Nikotin führt zu Gefässverengung. Rauchende Mütter  haben einen erhöhten Blutdruck und eine gesteigerte Herzfrequenz.

    Studien bewiesen, dass die Neugeborenen von rauchenden Müttern häufiger Frühgeburten sind, sowie auch ein niedriegeres Geburtsgewicht haben. Auch zeigen die Auswertungen, dass der ‚plötzliche Kindestod‘ häufiger bei Raucherinnen vorkommt.

    Bei Kettenraucherinnen wäre eine psychologisch Hilfe sehr sinnvoll, da das rauchen von mehr als 10 Zigaretten pro Tag sehr schädlich ist für das Kind. Die wohl wirkungsvollste Hilfe bietet die Hypnosetherapie. Sie hilft das Rauchen während der Schwangerschaft sein zu lassen!

    Alkohol

    Auf Alkohol sollte man in der Schwangerschaft verzichten. Bereits kleinste Mengen sind schädlich. Der Alkohol gelangt durch die Plazenta zum Kind, dieses hat dann fast den gleichen Wert an Promille wie die Mutter, doch das Kind kann ihn wesentlich langsamer abbauen als die Mutter. So kann es sein, dass die Mutter schon wieder Alkohol einnimmt, bevor sich das Kind von den Strapazen erholt hat. Bei Alkoholabhängigkeit sollte man schnellstmöglich professionelle Hilfe holen.

    Im Gegensatz zu anderen Drogen ist ein ‚kalter‘ Entzug sehr wirksam. Auch bei Alkohol kann es zu einem verminderten Geburtsgewicht kommen. Sogar die Gesichtszüge des Kindes können sich durch den Alkohol verändern. Nicht nur geistige Entwicklungsstörung, auch Verhaltenshäufigkeit und Minderbegabung sowie Nierenerkrankungen und Hirnfehlbildungen treten bei häufigem Konsum auf. Auch hier kann Hypnosetherapie erfolgreich helfen!

    Cannabis

    Trotz der hohen Wirkung die Cannabis hat, ist die Konzentration im Blut des Kindes bis zu sechs mal weniger. Hirnanhangdrüse, Eierstöcke und die Muskelaktivität der Gebärmutter werden von Cannabis beinträchtigt. Auch wirkt sich Cannabis auf die Ausschüttung des milchbildenden Hormons ‚Prolaktin‘ aus. Bisher ist keine Auswirkung auf die Geburtsdauer oder das Geburtsgewicht bekannt.

    Kokain

    Es gibt mehr Schwangere Frauen die Kokain konsumieren als man denkt. Wäre dies der Fall bei Ihnen, wenden Sie sich an eine Hilfsstelle. Denn wer Kokain einnimmt, hat zur Folge eine schlechte Durchblutung der Gebärmutter sowie der Plazenta. So kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, frühzeitige Wehen und Gefässverengungen beim Kind. Es kann zu Hirninfarkten, Darmfehlbildungen und Darmentzündung kommen.

    Diese Störungen sind meist auf dem Ultraschallbild erkennbar. Die bereits geborenen Kinder weisen Entzugserscheinungen auf, indem sie schnell reizbar sind, schlecht schlafen, Fieber haben, keine Veränderungen tolerieren und einen erhöhten Blutdruck aufweisen.

    Grundsätzlich gilt also: Nehmen Sie Hilfe in Anspruch, wenn Sie in der Schwangerschaft „Drogen“ irgendwelcher Art konsumieren. Gehen Sie mit diesem Thema verantwortungsbewusst um – es gibt Mittel und Wege, die helfen.

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    Haben Sie eine gute Zeit 🙂

    2 thoughts on “Schwangerschaft und Drogen

    1. Hallo!
      Ich habe gerade unter http://www.babys.de meinen ersten Artikel veröffentlicht. Er handelt davon, dass die DAK ihr Programm "Hallo Baby" auf NRW ausweiten will, um die Rate der Frühgeburten zu senken.
      Das Programm soll Schwangeren unter anderem eine intensivere Beratung bieten, gerade hinsichtlich der individuelle Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol, Schilddrüßenfehlfunktion etc. Angeblich sind viele schwangere Frauen einfach viel zu wenig informiert. Ob das Programm das wirklich ändern kann?
      Hier der Links, falls jemand mehr wissen will:
      http://www.babys.de/community/news/schwangerschaft/hallo-baby-fuer-weniger-fruehgeburten-in-nrw.htm

    2. Hallo Bianca 🙂

      Alles was dazu beiträgt um werdenden Mütter und Ihren Babys die Schwangerschaft und Geburt zu erleichtern wollen wir unterstützen.

      Alles Gute für dich – mit herzlichen Grüssen von Heidi und Urs

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