Hypnobirthing Geburtsvorbereitung – Was ist das eigentlich?

    Immer mehr hört man von Hypnobirthing – Geburtsvorbereitungskursen (Übersetzung: Geburt mit Hilfe von Hypnose) zur eindeutigen Erleichterung der Geburt. „Hypnobirthing – Methoden“ gibt es schon seit Jahrtausenden. Bekannt ist, dass bereits im alten Ägypten und bei den Ur-Schamanen durch spezielle Hypnose-Rituale oder Techniken die Geburt sehr positiv beeinflusst wurde.

    In anderen Kulturen ist es nämlich ganz normal, dass Frauen seit Urzeiten ihre Babys meist mühelos, einfach und ohne grosse Schmerzen zur Welt bringen.

    Begriff Hypnobirthing zur Geburtsvorbereitung

    Hypnobirthing zur Geburtsvorbereitung.gifBereits zu Beginn des 19.Jahrhunderts gab es Pioniere der Geburtshilfe, die „Hypnobirthing“ als Wortbegriff zur Geburtsvorbereitung verwendeten. Nicht unbedingt als Erste, aber als eine der populärsten Hypnose-Therapeuten verknüpfte die Amerikanerin Marie F.Mongan in den 1980er-Jahren Entspannungstechniken unter dem Namen „Hypnobirthing“ mit der Idee von Dr.Grantly Dick-Read, einem Pionier der natürlichen Geburt.

    Geburtsbegleitende Hypnose/Selbsthypnose wird unter verschiedenen Namen angeboten.

    Das bewährte, ganzheitliche Konzept SanfteGeburt® , www.hypnobirthing.com, www.hypnobabies.com oder die Hypnoreflexogene Methode nach Schauble und Werner, sind nur einige die erfolgreich mit sogenannten „Hypnobirthing-Techniken“ arbeiten.

    Geburt ohne grosse Schmerzen – ist das wirklich möglich?

    Milton Erickson (1901-1980), einer der weltweit bekanntesten Hypnosetherapeuten prägte die moderne Hypnose und Hypnotherapie auch im Bereich der Geburtsvorbereitung. Seine Hypnose-Techniken ergaben beeindruckend einfachere Geburtserlebnisse. Auch er erwähnte in seinen wissenschaftlich anerkannten Forschungen „Hypnobirthing-Anwendungen“ zur Geburtshilfe.

    Der Gynäkologe Dr. Grantly Dick-Read (1890-1959), setzte sich als einer der ersten Geburtshelfer für umfangreiche Vorbereitungskurse mit gründlicher Aufklärung der Schwangeren ein. Nach jahrelangen Untersuchungen veröffentlichte Dick-Read  im Jahre 1933 sein Buch Childbirth Without Fear (Mutterwerden ohne Schmerzen).

    Er schrieb darin: In no other animal species is the process of birth apparently associated with any suffering, pain or agony, except where pathology exists or in an unnatural state, such as captivity. Übersetzt also: Bei keiner anderen Tierart wird der Geburtsvorgang offensichtlich mit Leiden, Schmerz oder Qualen verbunden, es sei denn es bestünden Krankheiten oder, in einem unnatürlichen Fall, wie zum Beispiel Gefangenschaft.

    Nach der Theorie von Dick-Read entstehen ein großer Teil von Angst und Schmerzen durch Erwartungen vor der Geburt. Er nannte dieses Phänomen Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom (Fear-Tension-Pain-Syndrom).

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    Angst -> Verspannung -> Schmerz

    Die Überzeugung von Dick-Read: Angst löst Verspannung aus, und Verspannung führt zu Schmerzen. Denn Angst bringt das sympathische Nervensystem in Verteidigungshaltung – und das wiederum legt zunächst „unwichtige“ Funktionen lahm. So wird das Blut unter der Geburt von der Gebärmutter weggeleitet, dorthin wo es überlebenswichtiger ist. Die Folge: Der Gebärmutterhals bleibt angespannt und verschlossen.

    Wenn eine Frau also vor der Geburt Angst hat – und das haben laut Statistik bis zu 90% aller Schwangeren – dann geht sie mit Unruhe und Anspannung an die Geburt heran. Die Anspannung von Kiefer, Unterbauchmuskulatur, Scheide und dem Gesäss, verursacht Widerstand und Schmerz. Die Frau fühlt sich darin bestätigt, dass die Wehen schmerzhaft sind. Bevor die nächste Wehe kommt, verspannt sie sich zusätzlich und der Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Kreislauf schliesst sich.

    Kann dieser Kreislauf auch durch aktives Mitatmen, gezieltes Entspannen von Muskelgruppen und Gedankentätigkeit nicht unterbrochen werden, steigert sich die Frau immer mehr in diesen Geburtsschmerz hinein. Das fordert viel Kraft, sie resigniert innerlich und hat nur noch einen Wunsch: keine Schmerzen mehr zu haben. Sie will, dass man ihr Kind einfach auf die Welt holt, egal wie.

    Erst in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren fanden die Ideen von Dr. Grantly Dick-Read allmählich Gehör.

    Hypnobirthing Techniken integrieren zur Geburtshilfe

    Entspannung ist der Schlüssel zur leichten Geburt.jpgErfahrungsberichte bestätigen die positiven Vorteile ganz klar. Hypnose zielt darauf ab, Geburt erst gar nicht mit Schmerz zu verbinden oder Schmerz wenigstens nicht als negativ zu bewerten, sondern als Empfindungen wahrzunehmen und diese bewusst positiv beeinflussen zu können.

    Das Zusammenfügen der „Grantly Dick-Read-Methode“ sowie  „Hypnose-Techniken“ ist eine hocheffektive Art der Geburtshilfe.


    Hier einige Vorteile, die werdende Eltern erfahren können:

    • Eindeutige Schmerzreduktion während den Wehen 
    • Schwangerschaft und Geburt bewusst positiv beeinflussen 
    • Gedanken- und Vorstellungskraft zielgenau einsetzen
    • Geburtsängste komplett auflösen
    • Selbstvertrauen in die eigenen Kräfte stärken
    • Selbstsicherheit für eine natürliche Geburt erlangen
    • Bewusste Vertiefung des Mutter-Kind-Kontaktes
    • Erhebliche Verkürzung der Geburt
    • Körperliche und mentale Entspannung während der Geburt
    • Wie Sie einen Dammschnitt verhindern
    • Geringere oder sogar keine Einnahme von Schmerzmedikamenten
    • Viel schnellere Erholungszeit nach der Geburt
    • und vieles, vieles mehr

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    Zusammenfassung – was ist „Hypnobirthing“?

    • „Hypnobirthing“ ist eine Wortbezeichnung für Geburtshilfe durch Hypnose- und Selbsthypnose Techniken.
    • Es gibt nicht nur eine Technik oder Methode – sondern verschiedene Konzepte.
    • Hypnose-Techniken können effektiv  in Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung integriert werden.
    • Es ist von grossem Vorteil Hypnose-Techniken in Konzepte einzubauen, da eindeutige Erleichterung erreicht werden kann.

    Wie schön eine natürliche Geburt mit Hilfe von Hypnobirthing-Techniken erlebt werden kann, ist ausführlich erklärt und dokumentiert auf der Homepage von www.SanfteGeburt.ch

    Dort sind hunderte von authentischen Geburtsberichten in Video- und Textform veröffentlicht.

    Hier ein kleiner Ausschnitt, was KursteilnehmerInnen sagen

    Guter Rat zum Schluss

    Sei offen für Neues! Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung mit „Hypnobirthing-Techniken“ kann NUR von Vorteil sein. Es gibt keine Nachteile.

    Und da jede Geburt nur einmal erlebt werden kann, sollten alle werdenden Eltern und ihr Kind, diese Erfahrung so schön und freudvoll wie nur möglich erleben dürfen.

    Auch wenn leider viel zu viele Frauen es noch nicht wahrhaben wollen – weil immer noch alte, längst überholte, falsche Überzeugungen vorherrschen: Die Geburt kann ein Freudenfest sein – und der Körper einer Frau ist von Natur aus perfekt für diese wundervolle Erfahrung gebaut.

    Der Schlüssel dafür liegt in einer wirklich guten Geburtsvorbereitung. Der  1-Tage Wochenendkurs von SanfteGeburt®  ist 1000-fach bewährt.

    Alles Beste in deine Schwangerschaftszeit und vielleicht ja auf bald.

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