Ihr SanfteGeburt® Blog

Inspirationen für eine angstfreie,
natürliche und sanfte Geburt

Die Kraft des Körpers

Bild einer schlafenden Schwangeren mit einem Lächeln im Gesicht

Die Kraft des Körpers bei der Geburt lohnt allemal eine genauere Betrachtung, denn man setzt sie einfach voraus. Zu Unrecht, wie du hier gleich lesen wirst.

Die meisten Geburten könnten ganz wunderbare Erlebnisse sein, wenn Körper und Geist auf eine schöne Geburt eingestellt wären. Nur leider ist das selten der Fall.

Geburten sind hauptsächlich Kopfsache.

In den Neurowissenschaften weiß man schon länger, dass wir unsere Realität selbst konstruieren. Sie entsteht im Kopf – und zwar in jedem Augenblick neu.

Wie du als Gebärende die Geburt erlebst, wird also zu einem großen Teil von deinen Wahrnehmungen abhängen und davon, wie dein Verstand diese Wahrnehmungen interpretiert.

Allerdings wird das bis heute in der Geburtsvorbereitung weitgehend ignoriert.

Ganz im Gegenteil ist es so, dass man immer noch jeder Schwangeren sagt, Geburten seien schmerzhaft – das sei nun mal so.

Die Wahrheit ist anders

In Wahrheit ist es so, dass praktisch jede Frau schöne Geburten erleben kann! Und die einzige Frage, die du dir stellen solltest, lautet:

Wie kann ich die schönste Geburt aller Zeiten ermöglichen?

Und darauf geben wir durch das Intensivtraining SanfteGeburt® seit vielen Jahren schon die richtigen Antworten: Durch die Entfaltung der Kraft des Körpers und die Entfaltung der mentalen Gebärkräfte.

  1. Entfalte das Zusammenspiel von Körper und Geist (Stichwort Glückshormone) und:
  2. Gib deinem Körper was er braucht, um optimal zu gebären.

Das ist schon alles.

Wie du deine geistigen Gebärkräfte aktivierst, kannst du hier lesen: Die Kraft der Auslöser

Auf dieser Seite beschäftigen wir uns speziell mit der Kraft des Körpers – oder besser: Was sie einschränkt und was du dagegen tun kannst.

Bewegen, relaxen, essen und trinken

Foto einer Schwangeren im Swimmingpool. Im Wasser kann man optimal die Kraft des Körpers bei der Geburt entfalten. Bildquelle: Fotolia_34027727_@Andrey Bandurenko

Der weibliche Körper ist perfekt für die Geburt geschaffen. Er muss nicht lernen, wie man optimal gebärt.

Und doch schränkt ihn die moderne Lebensweise ziemlich ein.

Das beginnt schon damit, dass viele ihren Körper kaum wirklich wahrnehmen. Dabei kann eine gute Kommunikation zwischen dir und deinem Körper wahre Wunder wirken.

Dreh- und Angelpunkt für eine wirklich schöne Geburtserfahrung ist, wie schon gesagt, reine Kopfsache. Aber um (nicht nur) bei der Geburt den Kopf frei zu haben, solltest du deinem Körper vertrauen – oder anders gesagt: Du solltest die Kraft des Körpers befreien, damit er autonom gebären kann.

Die besten Geburten geschehen Frauen, die sich nicht einmischen…

… oder anders gesagt: Die besten Geburten geschehen Gebärenden, die ihren Körper vertrauensvoll loslassen können, weil sie ihm vertrauen. Und sie vertrauen ihm, weil sie die Kraft des Körpers befreit haben.

Die beste Möglichkeit, deinem Körper zu vertrauen, besteht darin, ihn mit großer Aufmerksamkeit zu bewegen, ihn entspannen zu lassen und achtsam zu essen und zu trinken. Atmen spielt natürlich auch eine sehr große Rolle: Klicke hier, um zur Seite Kraft der Atmung zu kommen

Zilgrei: Achtsam atmen und bewegen

Foto einer Hochschwangeren beim Yoga zu Hause - Bildquelle: Fotolia.de@Prostock-studio

Was du überall lesen kannst – zu Recht übrigens – ist, wie wichtig Bewegung an der frischen Luft ist, um die Kraft des Körpers nicht verkümmern zu lassen.

Nicht mehr ganz so oft hört man, wie wichtig es ist, sich ruhig in solche Gebärpositionen hinein zu bewegen, in denen du dich wohl fühlst. Gebärpositionen nutzen die Schwerkraft, um den Geburtsvorgang zu unterstützen.

Aber ebenso senden sie Signale ans Gehirn, den Geburtsvorgang fortzusetzen, was wiederum die Körper-Geist-Abstimmung fördert.

Sehr hilfreich dabei ist ein Geheimtipp unter vielen Hebammen: Zilgrei

Zilgrei ist urprünglich für die Selbstbehandlung von Beschwerden im Bewegungsapparat entwickelt worden, aber die Wirksamkeit ist längst nachgewiesen. Seit Anfang der 1980er Jahre setzen immer mehr Hebammen Zilgrei in der Geburtsvorbereitung ein und schwärmen geradezu davon, wie sehr Geburten dadurch erleichtert werden.

Die Kombination von Atmung, bestimmten Bewegungen, Achtsamkeit und Gebärpositionen macht bei jeder Geburt einen ganz entscheidenden und vor allem einen positiven Unterschied.

Relaxen: Mineralbasenbäder

Mineralbasenbäder für Schwangere sind ein richtiger Geheimtipp.

Etwas, was praktisch vollkommen übersehen wird, ist, dass du seit der Empfängnis keine Regelblutungen mehr hast.

Regelblutungen sind aber nicht nur dazu da, ein unbefruchtetes Ei auszuschwemmen, sondern gleichzeitig auch den gesamten Gebärbereich zu reinigen und zu entschlacken. Durch das Ausbleiben dieses Reinigungsprozesses bilden sich im Gewebe Schlacken. Diese Schlacken schränken die Kraft des Körpers bei der Geburt sehr stark ein. Zum einen, weil die Verschlackung schon gesundheitlich negativ ins Gewicht fallen, zum anderen, weil sie die Bewegungsfähigkeit einschränken.

Das größte Problem aber ist, dass diese Schlacken die Leistungsfähigkeit der Gebärmuttermuskulatur einschränken. Du wirst dadurch bei der Geburt sehr viel schneller müde – weil die Kraft deines Körpers fehlt. Das wiederum führt dazu, dass Energie und Aufmerksamkeit der Gebärenden nachlässt und ein wirklich schönes Geburtserlebnis kaum noch möglich ist.

Um vor allem die tiefen Muskelschichten des Gebärtraktes zu erreichen, brauchst du Mineralbasenbäder mit ganz bestimmten Mineralien – und ein bisschen Know-How. Das macht den Körper weich und leistungsfähig – und öffnet ihn für die Geburt.

Unter den Teilnehmerinnen des Intensiv-Trainings von SanfteGeburt® gelten Mineralbasenbäder als absolutes Highlight.

Essen und Trinken …

… stärken oder schwächen die Kraft des Körpers.

Für eine sanfte, zügige Geburt spielt der Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle, um die Kraft des Körpers bei der Geburt zur Geltung kommen zu lassen. Bildquelle: Fotolia_163266669_@Prostock-studio_XS

Der Säure-Basen-Haushalt spielt bei der Geburt, wie gerade gezeigt, eine wirklich große Rolle.

Fast alle Schwangeren trinken viel zu wenig – und oft auch noch das Falsche. Aber gerade für ein schönes Geburtserlebnis ist das Wassermanagement des Körpers sehr wichtig. Klares, frisches, stilles Wasser hilft den Zellen, sich von Stoffwechselprodukten zu befreien und das wiederum hilft entscheidend dabei, die Körper-Geist-Abstimmung zu optimieren – und natürlich auch die Zell-Energie hoch zu halten.

Aber auch die richtige Ernährung spielt eine ganz entscheidende Rolle. Das Stichwort lautet hier: „Finger weg vom weissen Gift”. Meide möglichst Weissmehl-Produkte, weisses Salz und weissen, raffinierten Zucker.

All das nimmt direkten Einfluss auf das Geburtserlebnis und die Dauer der Geburt.

In der Schwangerschaft viel stilles Wasser zu trinken hilft, die Kraft des Körpers bei der Geburt zur Entfaltung kommen zu lassen. Bildquelle: Fotolia_210583547_@stanislav_uvarov_XS
In der Schwangerschaft viel und vor allem stilles Wasser trinken, ist sehr wichtig für eine sanfte Geburt.

Fazit

  • Eine Geburt ist grundsätzlich ein schönes Erlebnis. Lass dir da nichts einreden!
  • Wie du die Geburt deines Kindes erleben willst, entscheidet sich hauptsächlich im Kopf – deshalb hast du auch sehr viel Einfluss.
  • Die Abstimmung zwischen Körper und Geist ist dabei ebenfalls ein wichtiger Faktor.
  • Begegne deinem Körper achtsam, mit Liebe und Respekt – und gib ihm das, was er braucht.
  • Bewusste Bewegung, (Tiefen-)entspannung und richtige Ernährung schaffen in deinem Körper optimale Voraussetzungen für eine wunderbare Geburt.

Vertraue dir selbst und deinen Gebärkräften. Dann wird alles gut.

Ganz HERZlichst dein Team von SanfteGeburt®